Rheima-Riders Ausflug 1999 - Aus der Sicht eines Neulings
 

Vo Afang a des war scho bseasse
hon i die Strecken-Ruthe scho vergeasse,

Noch Würzburg hätt as solle gong
so isch as in am Bschrib din gschtong.

Blos blöderweis hon i mi, mit meim Karre
scho kurz vor Isny scho verfahre.

An andere Biker isch weit vor mir gwea.
daß der it zu is g´hört hon i erscht an dr Ampel geseah

Mir noche g´fahre wie a Sau
ischt d´r Fahrlehrer mit seiner Frau.

Die hond mi nocher wieder tröschtet und aufgeklärt
wie ma jetzt am beschte noch Ellwange fährt.

Und später auf der Autobahn,
sind die dann vor mir hergefahr´n

und ungefähr a Stündle später,
noch ettle g´fahrne Kilometer.

Hon i mein Tacho im Vesier
und glaubt mich küst ein Stier.

Rein theoretisch miaßt mei Motorrad stong
Denn mein Tank dürft eigentlich kuin Tropfe hong.

A Tankstellen Suchgerät des sei mein Karre
Hon i vom Feurle a paar Tag zuvor scho erfahre.

Mit letzter Kraft, fahr i dem Xaver viere,
und dua mit d Händ wie wild gestikulier.

Das mei Motorrad huschtet und vipriert
wenn as it bald an Kraftstoff kriat.

Des hot er, glaub i, glei verstande,
denn zmol sind mir vor dr Tankstell gstande.

Do hommer denn im Restorante
troffe, wieder isere Bekannte,

Auch das Betreuungs-Team von dem Verein
Kam dann später, noch herein.

Nach dieser Rast gings weiter!
Karrers Ernst war jetzt der Leiter

“Mir bliebet zämmet auf d´r Autobah”
sait er, “daß ma kuin verliere ka.”

Und scho drängt sich der Polizischt
mitten auf die Autopischt.

Der ganze Haufen folgt ihm, im Konvoi
Sogar an Würzburg no vorbei.

Bis zu iserm Domizil,
und det warets immer no gleich viel.

Am nächste Morge, noch´m Esse,
isch ma denn auf d´Böck nauf gesse.

In d´ Spessart isch ma g´fahre,
wie z´letscht im gleiche Verfahre,

zerscht di Karrers, dann d´r Rescht
i glaub des war aus so des Bescht.


Of uimol, uf d´r ander Stroßesitte
ma hots it glei kennt uf d´Witte.

zerscht hon i gmuit jetzt kummet de Raiber
d´r weil waret as au Rhaima -Rieder.

Zwische dinna hommer was für d Bildung dong
und sind zmol in am alte Schloß dinn gstong.

Wenn ma im Spessart a Wirtshaus sucht,
i ka´s Eich sage des ischt scho verflucht.

D´r Mage hot scho romoret und repelliert
bis mir hond was zum Easse kriat.

Beim Weiterfahr, hebt der Ernscht zmol still,
i denk mer no was der jetzt will.

Umdreht hot er mitta uf dr Stroß,
i ihm noche und scho lieg i auf der Naß

Und wia i so of d´r Stroß det flack,
kummt mei Moped über mi wia a Hack.

Wie an Pflatter auf dr Stoß lieg i
überleg leabscht jetzt no oder bisch hi.

of uimol stupft mi uner ganz vo hint
i kinn jetzt ufstong aber gschwind

i dua des und denk vor mi na
wie nas doch bled hergong ka

s´ Moped hot kui Krezerle g´het
aber i 4 Wocha lang an blaue Fleck

auf den Schreck na hommer zobet müsse weinen,
blos der Feurle hot Läscht g´het mit dem Darm dem seinen.

Er muit des käm vo dem Spessart – Esse
I glaub der ka den Obet grad vergesse,

Die Stimmung i der Beserweirtschaft war famos
durch das Duo Moni und Helmut war was los.

Sogar der Peter vom Gesamgsverein,
legte noch ein Jodel-Solo ein.

Am nächste Tag , a klei verkatert,
simmer nocher huimwärts knattert.

Bis Mittags über d´Landstroß na
und später auf d´r Autobah

Uis des muaß i scho no sage,
noch m Mittag hört ma d Xaver klage.

I ho kui Luft me in mim hintere Roife,
mit am Plattfuaß kann i doch i guat Roise.

In ar Tankstell hot er a Luft nie dong,
so muit er, jetzt kann as weiter gong.

Vo det weck sind se g´fahre wie verruckt.
I ho blos no Gas geah und blöd guckt.

Mit dem letzte Tröpfle Benzin im Tank,
hockeme zmol auf Karrers Gartebank.

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