Herbstausflug 2004

Brief des Organisators

Ein ganz besonderer Dank gilt dem Organisator Reinhard Schlosser
Der Comersee und seine Umgebung sowie die Fahrt dort hin waren in jeder Hinsicht ein Erlebnis
 

Dieses Jahr war es sehr schwierig einen Organisator für unseren Herbstausflug vom 10. – 12. September zu finden.

In letzter Sekunde hat sich dann Rheima-Riders Reinhard der Sache angenommen und trotz zeitlicher Engpässe eine traumhafte Ausfahrt zum Comersee organisiert.

So ischias.

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10.09.2004: Anfahrt

vergrößern Der Startpunkt war beim Bistro Relax, morgens um 8:30 Uhr ging es dann fast los. Martin wurde schon unruhig, da einige zu spät kamen. In verschiedenen Gruppen, einige fuhren auf der Autobahn, andere ohne Autobahn, ging es nach Domaso an den Comersee. Wir hatten traumhaftes Motorradwetter bestellt und auch bekommen. Nach ausgiebiger Kartenkunde und nachträglichem Passeinsammeln in Bremenrief ging es dann los. Aber es wurden nicht nur die Pässe, sondern auch Karten wieder eingesammelt. Sozusagen vom Winde verweht. vergrößern

 

vergrößern Die Gruppe, die von Martin angeführt wurde,  hat kurz nach Chur in Richtung Lenzerheide den ersten Cappuccino genossen. Weiter ging es dann in Richtung Lenzerheide und Savognin, zum Mittagessen in Bivio, kurz bevor es auf die „Julia“ ging. Bei den Preisen, die uns hier erwarteten, schwand das Hungergefühl gegen Null. Das Essen war nicht sehr günstig, aber dafür dann wenigstens nichts besonderes. Am Besten war noch der schattige Platz. vergrößern

 

vergrößern Die Truppe um Reinhard ist das erste Stück bis Chur auf der Autobahn angereist und hat Rast in Silvaplana gemacht. Die Rheimas, die das Moto Guzzi Museum in Mandello besichtigen wollten, verabredeten sich  in Colico am Hafen. Nach Genuss eines Cappuccinos ist die eingetroffene Mannschaft dann nach Mandello aufgebrochen. Achim hat sich dort sein neues Dienstfahrzeug ausgesucht. vergrößern

 

vergrößern Das war unser Domizil in Domaso, Residence Geranio,  für dieses Wochenende. Wir haben fast das ganze Haus übernommen – nur ein Pärchen, das ausgerechnet unter dem meist frequentierten Zimmer 13 (Gasthaus Eberle/ Riedmüller) wohnte, konnte nicht immer sofort schlafen. vergrößern
 
 

vergrößern11.09.2004: Tourday – zuerst für die „Nichtfaulen“

Die Tour beschriebt Reinhard folgendermaßen: Diese Tagestour führt sowohl über karge Höhen als auch durch heimelige Täler wie das Valsassina oder das Valtellina. Es erwarten uns auch viele nette kleine Ortschaften und Städtchen, welche uns gelegentlich aufvergrößern einen Cappuccino einladen. Ab Bellano steigen wir in die eigentliche Tour ein und über eine Serpentinenstrecke lassen wir das Seeufer schnell hinter uns. Im folgenden Valsassina kringelt sich die Straße an steilen Felsvorsprüngen vorbei, eine Kurve jagt die andere. Das Schild Vedeseta zeigt den weiteren Weg die moderaten Kehren mit griffigem Belag für satte Schräglagen ( wem es Spaß macht ). Überraschung des Tages: Der Trampelpfad hinüber nach Vedeseta. Mehr als ein grob asph. Schleichweg ist diese Straße nämlich nicht. Hoch über einer Schlucht tastet sie sich von Fels zu Fels. Weit- und Tiefblicke ohne Ende. Nach Lenno folgt die Passstrasse zum Passo di San Marco. Die kommenden 20 km sind ein einziger Spaß. Es gibt selten so übersichtliche Kurvenkombinationen. Einsteiger und Alpenprofis werden hier gleichermaßen Spaß haben. Kurz unterhalb der Passhöhe steht rechts das Rifugio San Marco. Der Chef  kocht super in hochalpiner Atmosphäre, es wäre für eine Pause hervorragend geeignet. Der Abschwung ins Tal gleicht genau dem Aufstieg, nur sind die Kurven etwas schmaler geraten. Über Morbegno geht es  nach Domaso zurück.

vergrößern11.09.2004: Tourday – nun für die „Faulen“
Einige zogen eine ruhigere Gangart vor und machten eine kurze Sightseeingtour. Die Tour bot uns geruhsame Städtchenbesichtungen und Ströme von Cappuccino.

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12.09.2004: Rückfahrt, leider bei Regen

 

Nach dem Frühstück ging´s dann wieder Richtung Heimat. Da es in der frühen Morgenstunden schon zu regnen begonnen hatte, war Achim mit seiner faltbaren Behausung schon unterwegs und der Rest fuhr in unterschiedlichen Routen der Heimat entgegen. Einige auf der Autobahn Lugano – Bernardino. Wir hatten uns entschieden über den Splügen zu fahren.

Wir haben unterwegs in der Nähe von Maienfeld noch zu Mittag gegessen, sind ansonsten aber durchgefahren und wohlbehalten zu Hause angekommen. Leider gab es diesmal einige Blessuren, wie gebrochene Finger, verstauchte Daumen und man munkelt auch vom im Stand vom Motorrad geworfene Ehefrauen. Über diese Episode sollten wir uns beim Stammtisch eventuell nochmals unterhalten, um Näheres zu erfahren.

 Der Herbstausflug war gelungen organisiert und wie immer haben wir eine Menge Spaß gehabt.

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