Ausflug Herbst 2003

Ein ganz besonderer Dank gilt dem Organisator Achim Schäfer
Ebenso ein herzliches Dankeschön dem Tourenguides Hans.
Wir haben den Schwarzwald von seiner schönsten Seite erlebt!
 

Brief des Organisators

Der Herbstausflug vom 12. – 14. September wurde von unserem Neumitglied Achim ausgearbeitet und führte uns in den Schwarzwald. Die Spannung wie anfangs angenommen wurde dadurch abgeschwächt, da es den Zielort Muggensturm zumindest in Süddeutschland nur einmal gibt. Es ist ein kleiner Ort westlich von Rastatt, nicht weit von Baden-Baden und somit schon fast der Einstieg zur B 500, der legendären „Schwarzwaldhochstraße“. Leider war es organisatorisch nicht möglich, mit einer größeren Gruppe in das Wochenende zu starten. Jedoch in Muggensturm selbst war die geballte Kraft der Rheima-Riders dann wieder zu spüren.

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Unsere Tour führte uns über Tettnang, Meckenbeuren, Salem nach Heiligenberg, wo wir unseren erstmals anhielten und die Sonne genossen. Bis zu diesem Zeitpunkt waren diejenigen gut beraten, die eine Griffheizung oder wie unser Adolf einen Nobelhobel fahren, der auf eine Zentralheizung zurückgreifen kann.
Wie nicht anders zu erwarten war, fand unser Geggo, kaum hatte er sein Bike abgestellt, eine Bäckerei. Da Geggo jedoch nicht nur am Essen sondern auch am Einkauf großen Gefallen findet, hat er natürlich den ganzen Haufen mit Backwaren versorgt. Oh, toll !!!

Das Wetter wurde immer besser und es stellte sich auch mehr Wärme ein, als wir dann weiter über Pfullendorf und Sigmaringen nach Dietfurt gelangten. Es war gerade Mittagszeit, als wir im tiefsten Württemberg direkt an der Donau auf eine bayerisch ausgelegte Burggaststätte trafen. Der Genießer! Vergrößern
Vergrößern Nach dem letzten bayerischen Schmankerl setzten wir uns  dann vollgefressen und zufrieden (siehe oben) auf unsere  Mopeds und fuhren an der wunderschönen Donau entlang nach Beuron. Im Hintergrund ließen wir das Benediktiner Kloster Beuron links liegen, als wir zum Bärental abbogen.

Nachdem uns ein riesiger Ortstunnel (ca. 5 km) daran hinderte, in Bad Wildbad einen Kaffee zu schlürfen, landeten wir in dem Örtchen Calmbach, was den Spaß sicherlich erhöht hatte. Es begann damit, dass sich Thomas eine Käsesahne zu seinem Cappuccino bestellte. Jedoch, wurde ein Kuchen serviert, der so viele Zwischenböden hatte, dass man bei Speck sagen würde ´durchwachsen`. Als er beim Chef des Hauses (ca. 75 J.) monierte, rief dieser unverzüglich seine Frau zur Hilfe. Diese erklärte Thomas dann unmissverständlich, weshalb die Käsesahne in ihrem Hause ein anderes Aussehen hätte. Nachdem sehr resoluten Auftritt der Chefin traute sich weder Thomas, Bertl, noch Bernd zu erwähnen, dass die Sahne des Cappuccino schlecht sei. Bernd schüttete kurzerhand die Getränke in die nahestehenden Geranien und sie bezahlten aller drei das Gießwasser ohne ein Wort zu verlieren.

Vergrößern Während sich Bertl immer noch mit seinem zum Teil in der Untertasse befindlichen ungenießbaren Cappuccino kümmerte,...
...waren wir andere sehr an dem Hinterteil seiner Frau interessiert. War es doch verwunderlich, dass Moni, wenn überhaupt, nur dort zugenommen haben soll. Das Geheimnis ward bald gelüftet. Voll des Neides über unsere "LT"-Fahrer steckte sich Moni kurzerhand ein Kissen in die Hose.
Vergrößern  Vergrößern Nach dem sehr belustigenden Halt in Calmbach, fuhren wir weiter über Bad Herrenalp nach Muggensturm, wo wir uns nach über 300 km Fahrtstrecke auf der Terrasse des Gasthauses „Zum Kreuz“ erst einmal den Staub aus der Kehle spülen mussten.
Nachdem alle so zusammen saßen, erzählten wir uns gegenseitig die Erlebnisse der unfallfreien Anreise, wie zum Beispiel Martin, den eine Baugrube und ein dazugehöriges Umleitungsschild nicht davon abhalten konnte, seinen ihm vorgedachten Weg (durch die Baugrube) zu fahren. Bertl konnte einem plötzlichen 90 Grad Richtungswechsel nicht folgen, da die zuvor notwendige Bremsung und die dadurch nach vorne geschobene liebe Gattin dafür gesorgt hätte, dass seine Männlichkeit am Tank erheblich Schaden gelitten hätte.

Hans, der die Ausfahrt am Samstag ausgearbeitet hatte, und seine Frau Christl kamen abends zu uns ins Lokal. Sie waren es auch, die Achim den Tipp für das Gasthaus gaben.
Achim sprach noch ein paar einleitende Worte, insbesondere auch ein Dank an Hans und Chirstl für ihr Dazutun, damit es ein schöner Herbstausflug werden sollte. Danach wurde die Tafel eröffnet, und wie soll es in einer Schnitzeleria anders sein, wurden tellergroße Schnitzel aller Art serviert, dazu gutes Fürstenberg Bier vom Fass.
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An dieser Stelle eine kleine Gutenachtgeschichte:

Es war schon sehr spät (ich möchte nicht genau darauf eingehen), als Thomas R. aus L. sein Gemach aufsuchen wollte. Sein Bettgenosse, Bernd R. aus W. hatte schon zeitiger die gastlichen Räume verlassen. Als nun Thomas an der Zimmertür ankam, fand er diese verschlossen vor. Er klopfte und klopfte und klopfte rief und rief, jedoch ohne Erfolg. Der Bernd schlief derart gut, dass er den nach einem Bett Sehnenden nicht hörte. Nachdem ihm Bertl zur Hilfe kam, aber auch er den Schlafenden nicht wach bekam, ging Thomas kurzerhand zum Wirt und erzählte ihm sein Malheur. Dieser schnappte sich den Zweitschlüssel und ging mit Thomas aufs Zimmer. Allerdings staunten beide nicht schlecht, als sie ein leeres Zimmer vorgefunden haben. Grund war vermutlich der nächtliche Hunger, der Bernd öfter umher geistern lässt. Er hatte sich mit ein paar anderen ein anderes Lokal ausgesucht, wo sie noch das eine oder andere Bierchen einnahmen. So ne Scheiße aber auch!

 

13. Sept.2003

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Der Tag konnte nur gut werden, da er etwas ungünstig begann. Andreas hatte Frühstück ab 7 Uhr zugesagt, hatte aber den Plan ohne Absprache mit seinem Sandmännchen gemacht und kam deshalb erst um 8 Uhr ins Gasthaus. Es war aber nicht weiter tragisch, man verlegte die Ausfahrt einfach auch um 1 Stunde nach hinten. Hans, der die Tour leitete, war pünktlich wie immer und so wurde um 10 Uhr zum Sammeln geblasen, d.h. die ersten Maschinen wurden auf Temperatur (gilt nur für BMW´s) gebracht.
Ralf spricht noch magisch auf seine alte Dame ein. Wie er es schafft, SIE immer wieder zu motivieren, hat er uns noch nicht verraten.
Vergrößern  Vergrößern Wir fuhren dann eine halbe Stunde eine relativ enge kurvenreiche idyllische Straße nach Gernsbach, wo wir uns mit dem zweiten Guide, dem Jörg, gen. Elze, trafen, der für die etwas schnelleren Teilnehmer gedacht war. Leider ist dies aber von den Mitgliedern nicht verstanden worden. Von hier aus fuhren wir auf der Schwarzwaldtälerstraße südwärts und dann zum Schwarzenbach-Stausee. Achim und Jörg fuhren unter anderem auch aus fototechnischen Gründen immer wieder mal voraus.
Anschließend führte uns unser Weg über eine sehr gut ausgebaute breite Straße mit langgezogenen harmonischen Kurven. Ende der ersten Etappe war dann die Sommerrodelbahn am Mehliskopf. Schwarzenbach Staudamm. Nach Cappuccino, Cola und sonstigen Motorradfahrergetränken fuhren wir dann endlich über die legendäre Schwarzwaldhochstraße, die B 500, die von Baden-Baden ca. 70 km auf 1000 m ü.M. bis fast nach Freudenstadt

Nach dem Genuss des Höhenzuges ging es in weitem Bogen auf die B 28, um dann auf engerem Terrain Richtung Wolfach abzubiegen. Nun ging`s nur noch bergan,  bis wir an die herrlich gelegene Jausenstation namens Harkhof kamen. Dieser ist nur Insidern, so auch Martin, bekannt. Immer wenn man glaubt, die Straße müsste nach der nächsten Biegung zu Ende sein, hat man noch ein engeres und steileres Straßenstück vor sich.

Über die Badische Weinstraße fuhren wir dann zurück zur B 500, nachdem wir es geschafft hatten, verschiedene Mitfahrer, die beim mittäglichen Anstieg zu Jausenstation nur ans Essen dachten, mit einer geöffneten Tankstelle zu beglücken. Der Biker- Treffpunkt war sehr gut besucht.
Wir hatten unseren Cappuccino und Kuchen verschlungen, schauten uns noch das eine oder andere Krad an (ich denk da an die 1100S mit seitlicher Profilknappheit), bevor wir die letzte Etappe in Angriff nahmen. Nach einer unfall- und pannenfreien Ausfahrt, kamen wir im Kreuz in Muggensturm an, wo unser Wirt Andreas bereits mit dem fetten Schwein auf uns wartete.
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Nach diesem sehr üppigen und schmackhaften Abendessen lag es in der Natur der Sache, dass ein starkes Völlegefühl in der Magengegend seinen Tribut verlangte. Da sich Andreas abends zuvor nicht an die Gepflogenheiten der Rheima-Riders gehalten hatte (Portionierer auf der Schnapsflasche) und am anderen Morgen zu lange schlief, ward der Spender für den Verdauer schnell gefunden. Er ließ sich aber dann auch nicht lumpen und stellte gleich mal die Budd`l auf den Tisch. Da ist ja schon wieder der Portionierer auf der Flasche, blobb, schon war die Öffnung frei.
Vergrößern Es war inzwischen Sonntag und unser "König" reiste mit zwei Leibwächter frühzeitig ab, da noch ein Treffen mit Santana in Lindau anstand. Aber auch an diesem Morgen fehlte das Das Dilemma begann damit, dass Jutta Ihren Motorradschlüssel verlegt hatte. Darauf folgte, dass Ralf , im Gegensatz zum Vortag, vermutlich vergessen hatte, seiner –Alten Dame—die magischen Worte ins Ohr zu flüstern, denn Sie streikte prompt! Es ging auch nicht lange, bis sich auch der Rest der Truppe auf den Weg macht. Wir fuhren auf der 462 bis Freudenstadt und von dort über landschaftlich schönes Gebiet nach Wolfach und Schiltach.
Den Rest des Weges folgten wir unserem OFFROADER MARTIN, der uns abseits der Hauptstraßen nach Dietmannsweiler bei Neukirch leitete, wo wir im Garten des Brauerei-Gasthofes Zur Schöre unser Abschiedsdinner einnahmen. Die Sonne war noch so intensiv, dass Birgit ihrer Nase Schatten spenden musste (Patent Moni). Vergrößern
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